Projekt Liebe

Eine Liebesgeschichte steht im Mittelpunkt dieses Workshops. Die Teilnehmer inszenieren unter professioneller Anleitung die Geschichte einer Liebe.Das Medium heißt wieder Schwarzlichttheater, eine Kunstform, die sich besonders in der Arbeit mit Jugendlichen bestens bewährt hat.Musik, Montagen, Metamorphosen, Metaphern werden dabei so geschickt in den Prozess eingeflochten, dass die Bandbreite der Ausdrucksmöglichkeiten erlebt wird. Die spezielle Form des Schwarzlichttheater setzt den Jugendlichen kaum Grenzen und die Dunkelheit schafft eine zusätzliche Sicherheit. Jeder einzelne wird am Erfolg dieses Gemeinschaftsprojektes beteiligt sein.Projekt Liebe

Ablauf:

Ich stelle mich und meine Art Geschichten zu erzählen vor. Danach folgt eine Einführung in die Kunstform des Schwarzlichtheater. Das Ziel, die Inszenierung einer Liebesgeschichte vor geladenem Publikum(Schulklassen), wird kurz umrissen. Nach Fähigkeiten und Neigungen werden Aufgaben verteilt. Ein/e Erzähler/in wird bestimmt, Figuren und Requisiten müssen hergestellt werden, für Musik und Beleuchtung werden Verantwortliche gesucht. Als Material stehen ausschließlich Papier und Klebebänder zu Verfügung. Die Figuren werden im Freien mit UVLicht-reflektierenden Farben besprüht.Die einzelnen Sequenzen werden Szene für Szene erarbeitet und dann zu einem Ganzen zusammengefügt.

Der Inhalt wird authentisch und nachvollziehbar in Szene gesetzt. Die Schüler haben die Möglichkeit, eigene Vorstellungen in die Geschichte einzubringen. Wenn möglich werden die Inhalte auch diskutiert.Nach einer Generalprobe erfolgt die Präsentation.Der Zeitrahmen ist bewusst sehr straff gehalten. Das Gemeinschaftserlebnis steht im Vordergrund.

Kunst soll als Möglichkeit sich auszudrücken erlebt werden.

 

Walk a mile in my shoes

Walk a mile in my shoesÜber Gefühle zu reden fällt schwer, besonders schwer, wenn man dreizehn oder vierzehn ist, doch gerade in diesem Alter scheint es besonders wichtig zu sein, eine Möglichkeit zu bekommen, über Gefühle zu reden. So denken LehrerInnen, die mich bewegt haben, diesen Workshop zu erarbeiten.

Würden wir mit den Augen der anderen sehen können, es gäbe mehr Toleranz.

Die SchülerInnen bekamen den Auftrag, Papierobjekte zu bauen, diesmal sollten sie sich selbst “herstellen”. Die Objekte sind gleichsam das Werkzeug. Die Herstellung dauerte eine Stunde und die Ergebnisse waren für sich schon faszinierend.

Doch es ging weiter, nach kurzen Übungen wurden bereits Alltagszenarien erarbeitet. Die Themen wurden selbst gewählt. “Ausweglosigkeit”, der Gedanke sich das Leben zu nehmen, “Raus aus meinem Leben”, Enttäuschungen, von Freunden hintergangen, Eltern, die nicht zu einem stehen, “Das kotzt mich an”, ebenfalls Szenen in denen es darum geht, sich nicht verstanden zu fühlen, “Die gehören geschlagen”, bei diesem Thema war ich sehr über die Gewaltbereitschaft und Lust an der Gewalt betroffen. Zuletzt gab es noch das Thema Sucht.

Die Schüler spielten Szenen, danach galt es die Szenen neu zu spielen, Handlungen und Reaktionen wurden hinterfragt, Rollen mussten getauscht werden. Die Szene musste aus dem Blickwinkel einer anderen Figur (Person) gespielt werden.

Walk a mile in my shoesWalk a mile in my shoes
 

Die gespielten Gefühle waren dabei oft wirklich spürbar. Die Bereitschaft der Schüler und der Ernst, der immer wieder in Geprächen und im Spiel herauskam, faszinierte mich. Spaß war natürlich auch angesagt.

Das Besondere an diesem Workshop: ich arbeite mit Schwarzlicht, die entstandenen Objekte leutchten, die Schüler fühlen sich im Dunkeln geschützt, die Figuren geben ihnen zusätzlich einen Schutz, so dass sie aus sich herausgehen und tiefe Ebenen erreicht werden, zugleich eine Offenheit entsteht, die berührt. Kunst wird so nebenbei als Medium erlebt, sich auszudrücken. Die Schüler bekommen eine Nähe zu einer Kunstform.

Das Interesse an Workshops dieser Art ist so groß, dass ich beschlossen habe, auch ohne ein Buch für diese Altersgruppe Workshops durchzuführen.

Dauer des Workshops: 4 Unterrichtseinheiten.

Kosten: in Summe Euro 450,– (inklusive 50,– Materialkosten) zuzüglich der Fahrtkosten, setzen sich zusammen aus 3,- pro Kind, das das Schwarzlichttheater besucht und der Rest für den Workshop.

Die esten 20 Schulen, die sich anmelden, werden vom Österreichischen Kulturkontakt (www.kulturkontakt.or.at) gefördert.

Weitere Informationen unter 03176 8008.

 

Engelworkshop

Engelworkshop in der VS Stubenberg

 Hier wird fleißig gearbeitet und die Engel in Form gebracht...Einige Feinabstimmungen...Einige Feinabstimmungen...Die Engel wurden als abschließender Höhepunkt in der Kirche ausgestellt.

Halt Gewalt

Zwei Bäume, die beschützen und bewahren und ein Herzensthronein besonderer Workshop hat an der VS Hönigtal stattgefunden.

Mein Beitrag waren Arbeiten auf mehreren Ebenen in Kooperation mit den Lehrern.

So wurden von den Kinder mit Hilfe der Lehrer und Mütter, die sich für das Projekt Zeit genommen hatten, Skulpturen hergestellt

Zwei Bäume, die beschützen und bewahren und ein Herzensthron, auf dem jeder und jede sitzen darf, weil jeder Mensch liebenswert ist, sind entstanden.

HerzensthronEin Rap wurde wurde erarbeitet, als Instrumente benutzen die Kinder Schachteln , Dosen, Töpfe…

Und es gab auch ein Schwarzlichttheater zu diesem Thema.

Der Einsatz aller war großartig und das Ergebnis war sehr beeindruckend.

 

Wenn es stimmt, dass Kinder, die sich entfalten können, weniger gewalttätig sind, dann war dieser Workshop alleine schon dadurch erfolgreich.

Herzensthron21 Rap

Tigerherz und Löwenzahn
Tigerherz
Nuk
... oder warum man besser nicht mit einer Schachtel über dem Kopf durch den Wald geht

NUK
Geisterstunde
ein Schwarzlicht-
theaterworkschop, der die Herzen berührt!

Geisterstunde

Als ich noch nicht geboren war
Als ich noch nicht geboren war

Schwarzlichttheater

Buchpräsentation "Die Mondschein Gäng"

Buchpräsentation "NUK"

Tigerherz und Löwenzahn

Blick ins Buch Piratensalat

Stefan Karch Puppenwerkstatt