„Leon & Louis“

Die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur schreibt:

Sensibel und eindringlich erzählt Juriatti die Geschichte, die Illustrationen folgen in matten Farben diesem Ton und ergänzen virtuos die Geschichte. Ein trauriges, aber ein wichtiges Buch über ein noch immer tabuisiertes Thema.

Leon wartet sehnsüchtig auf seinen Bruder. Doch alles kommt anders: Louis stirbt noch im Bauch der Mama.

Autorin: Vera Juriatti
Illustrator: Stefan Karch
Verlag: Kollektiv Verlag
2020 Österreich
ISBN: 978-3-9519863-3-3

Leon & Louis

Weitere Bücher

Kaktüs, der Wald und die Welt, wie ich sie mir Wünsche

Als ein Mädchen namens Kaktüs neu in die Klasse von Sam kommt, beginnt sich für den schüchternen Außenseiter so ziemlich alles zu verändern: Kaktüs sieht nicht aus wie alle anderen, sie sagt mutig, was sie denkt – und sie will mit Sam befreundet sein. Doch Sam ist damit nicht allein.
Bald versammelt Kaktüs eine bunte Truppe. Gemeinsam möchten sie ein Zeichen setzen und sammeln heimlich den Müll, der in einer Woche in der Schule anfällt.
Das ist kein leichtes Unterfangen bei einem Schulwart, der äußerst gefährlich ist.
Und was haben sie mit dem Müll vor?
Das sei hier nicht verraten.

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Vincent & ich

Huckepackpreis Bestenliste

Rezension: Bibliotheksnachrichten, Gertie Wagerer

Ein wunderbares, stilles und klares Buch, das ohne große Erklärung zeigt, was Zivilcourage bedeuten kann. Die Assoziationen mit Tieren helfen dem betrachtenden Kind, die Gemütslage des jeweiligen Buben zu verstehen. Und doch bleiben Vincent und der Ich-Erzähler nicht gefangen in dem Muster, zumindest einer bricht aus.

Die Illustrationen vom Autor sind besonders bemerkenswert – die Kinder werden klar konturiert und in ihren Aktionen dargestellt, dazu kommen die Tiere (Hase und Nashorn), ergänzt durch Farbflächen, die ebenfalls auf Stimmungen schließen lassen.

Sehr empfohlen für Kinder ab 7 Jahren.

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Selber denken

Handbuch zum Philosophieren mit Kindern
(mit einem gefährlichen Titel)
Am Beginn steht immer eine Anna und Antongeschichte als Einstieg zu Themen wie „Glück“, „Mut-Angst“, „Veränderung“, „Freundschaft“…
Zu jedem Kapitel gibt es zu dem eine Bastelidee, die sich leicht umsetzen lässt, um eine haptische, kreative, verspielte Ebene ins Philosophieren zu bringen.

Im Anhang wird darauf eingegangen wie
ein Denkraum aussehen kann, welche Gruppengröße ideal ist, was für eine Aufgabe die Gesprächsleitung hat, wie lange eine Gesprächsrunde dauern kann.

Regeln:
Genießen
Respekt, Achtsamkeit und Wertschätzung
Alle dürfen etwas sagen, keiner muss etwas sagen.
Ausreden lassen
Es gibt kein Richtig oder Falsch.
Redezeit festlegen, Redepausen einhalten
Es kann lustig, traurig und ernst sein.
Und noch einmal genießen!

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